1968 - Tag des freiwilligen Helfers

Am 05. Oktober 1968 fand in Freiburg zum 13. Mal der „Tag des freiwilligen Helfers“ statt. Die Veranstaltung war 1955 von Stadtrat Willy Jäger initiiert worden und erfreute sich seitdem - sowohl bei den beteiligten Organisationen als auch bei den zahlreichen Zuschauern - großer Beliebtheit.

Der formelle Teil begann am Vormittag mit dem Empfang der Gäste durch Oberbürgermeister Dr. Keidel in der Aula des Freiburger Rathauses. Angereist waren unter anderem der Vizepräsident des Bundesamtes für zivilen Bevölkerungsschutz - Dr. Kolb, der baden-württembergische Justizminister - Dr. Schieler, sowie zahlreiche Vertreter örtlicher und überregionaler Hilfsorganisationen.

Im Anschluss gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm - unter anderem mit einer Großübung auf dem Gelände des Schlachthofs, bei der die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen bei einer größeren Schadenslage simuliert wurde.
Unzählige Schaulustige konnten sich ein Bild von den Einsatzoptionen von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Bergwacht, DLRG und THW machen. Das THW führte beispielsweise Schweißgeräte und eine Sauerstofflanze vor und zeigte die Rettung von Verletzten mittels Leiterhebel.

Übung auf dem Gelände des Schlachthofes in der Faulerstrasse
Bergung aus Höhen mittels Leiterhebel
Lanzenführer Ebner vom OV Emmendingen
Vorführung der Sauerstofflanze
Vorführung der Sauerstofflanze
Brennschneiden einer Öffnung in einen Zugwaggon
Am Brennschneider: U. Morscheidt
Empfang der Gäste in der Aula des Rathauses
Vizepräsident des Bundesamtes für Zivilschutz Dr. Kolb
Bürgermeister Kiefer
Justizminister Dr. Schieler